30. Juli 2015

Wasserfall oder so { RUMS }

Ich mag ja unheimlich gerne Oberteile mit ein bißchen "Bewegung" im Schnitt.
Dewegen bin ich bei der Suche nach weiteren, röckekompatiblen Oberteilen tatsächlich schon wieder
 bei Maria Denmark hängen geblieben.


Wie schon beim Kimono Tee begeisterten mich auch hier beim Day-to-Night Drape Top wieder die Passform 
und die schnelle Ausführung. Zwei Schnittteile, bißchen Kanteneinfassung, fertig.
Und perfekt!
"Das sieht aus wie gekauft", meinte die Große - und das war durchaus als Kompliment gemeint *g*


Ich habe hier einen nicht ganz so leichten Viskosejersey genommen, den ich irgendwann mal im Stoffladen entdeckte.
Damit fällt der Ausschnitt perfekt.
 So sehr ich meine vielen bunten Röcke mag, bei den Oberteilen bevorzuge ich immer schwarz.
Oder wenigstens so dunkel wie irgend möglich.
Da ist das hier echt schon mutig ;-)

Davon hätte ich jetzt bitte noch gerne ganz schnell ein schwarzes - und das hier darf schon mal rüber
  in den großen RUMS-Pool....

27. Juli 2015

Äpfel am Kirschbaum

Passt ganz gut zum heutigen Wetter, diese herbstliche Baumdeko ;-)
Aber da das ja aller Voraussicht nach nur ein klitzekleines (und ehrlicherweise auch dringend nötiges!) Schlechtwetter-Intermezzo ist, mussten dringend noch ein paar weitere Sommersachen für die Kinder her!


Den Anfang machte diese apfelige Kikky für's Kleinchen.
Blitzschnell genäht und wunderschön im Fall - letzteres müsst Ihr jetzt einfach mal glauben, denn das Kleinchen stand ausnahmsweise mal nicht für Fotodienste zur Verfügung.
Aber die nächste liegt schon zugeschnitten bereit, vielleicht ja dann ;-)


Und wundersamerweise ist das mal ein Schnitt, der auch der Großen uneingeschränkt zusagt, so dass auch
schon für sie ein Stück Stoff bereit liegen. Etwas gedeckter in der Farbe allerdings *g*
Das machen wir heute, das Wetter ist ja danach....

Habt einen schönen Start in die Woche ♥

22. Juli 2015

Schnelles Upcycling

Da das Wetter ja wirklich anhaltend warm bis heiß ist und auch keine grundlegende Änderung in Sicht, 
(ver)brauchen die Kinder im Moment ganz unverhältnismäßig viele Sommersachen.
Und Handtücher. Handtücher!! Der helle Wahnsinn....
Aber davon haben wir zum Glück mehr als ausreichend, ich könnte nebenbei noch einen Verleih betreiben ;-)


Was beide Kinder aber gar nicht ausreichend haben, sind möglichst stoffarme Klamotten.
In den Sommern der letzten Jahre kamen ärmellose Tops und kurze Kleidchen so selten zum Einsatz, dass sich die Anschaffung kaum lohnte....
Fürs Kleinchen habe ich zuletzt schon einige Tanktops genäht, aber für die Große ist das echt schwierig, denn die meisten Jerseys, die ihr gefallen würden, haben eine zu schwere Qualität, fallen nicht so schön - und was leichtes zu finden, erweist sich als echt schwierig.


Da kam es mir gelegen, dass mir neulich ein (gebrauchtes) Damen-T-Shirt in die Hände fiel, das mir spontan 
sehr für die Große gefiel, auch wenn es natürlich deutlich zu groß war.
Zum Glück, denn so war es gerade ausreichend, um ihr daraus ein feines Top zu nähen.
Schnittbasis war eines ihrer Lieblingstops, das ich einfach aufgelegt und ausgeschnitten habe.
Der Halsausschnitt blieb dabei komplett erhalten und an die Armausschnitte habe ich das Saumbündchen angesetzt.
Zeitaufwand: 20 Minuten.

Mal wieder schneller als gekauft und passt auch wunderbar zur aktuellen Schul-Projektwoche der Großen zum Thema Upcycling und Nachhaltigkeit ;-)
Die Hose hat sie sich übrigens auch selbst gemacht, aus einer Jeans, deren Löcher am Knie irgendwann dann doch viel zu groß wurden.....

20. Juli 2015

Zitronenlimo aus dem Garten. Annähernd.

Das Wochenende war vollgepackt - Verkauf, Abbau und Abtransport des alten (uralten, riesigen, schweren!) Kleinchenschrankes (und eines alten Kindersitzes - e.bay.kleinanzeigen ist wirklich eine tolle Erfindung), Sportfest in der Grundschule und gestern dann noch ein spontaner Ausflug nach Frankfurt.
Heute ist das Wetter zum Glück recht grau, aber bevor ich mich gleich auf die liegengebliebene Arbeit stürze, lasse ich Euch noch schnell ein Rezept da, mit dem wir uns schon seit letzter Woche die Zeit bis zum Ferienbeginn versüßen.
Noch viermal aufstehen!


In unserem Haushalt wird ganz überwiegend Wasser getrunken - sprudelig aus der (Glas!)Flasche für uns Eltern und das Kleinchen, direkt aus der Leitung gezapft für die Große.
Während der heißen Tage in den vergangenen Wochen war uns aber oft nach etwas zusätzlichem Geschmack und als unser Grillbesuch am vergangenen Wochenende nicht nur Minze und Zitronenmelisse aus dem eigenen Garten mitbrachte, sondern auch noch eine selbstgeerntete Zitrone, beschlossen wir, das alles nicht nur schnöde zu trocknen, sondern den Sommer mal auf andere Art und Weise zu konservieren - mit einem Zitronenelexier, das eine ganz wunderbare Basis für sprudelige Limonaden abgibt.
"Sprite-Sirup", hat es das Kleinchen getauft ;-)


Für den Sud gibt man je eine gute Handvoll gewaschene Pfefferminze und Zitronenmelisse in ein großes Gefäß, dazu die Schalen von etwa einem halben Kilo Zitronen und zwei Limetten.
Da man die Schalen verwendet, sollten die Zitrusfrüchte zwingend Bioware sein.
Man kann die Schale mit speziellen Zestenschneidern abziehen, eine kleine Reibe benutzen oder, wie ich, einfach ein ganz scharfes Messer. Wichtig ist bei allen Methoden nur, dass man nicht zuviel von der weißen Haut erwischt, denn sonst wird das Gebräu schnell bitter.


Die Kräuter und Schalen mit zwei Litern Wasser aufgießen, abdecken und an einem nicht zu warmen Ort mindestens über Nacht, gerne aber auch bis zum übernächsten Tag, ziehen lassen.
Die abgezogenen Zitronen und Limetten auspressen und den Saft kaltstellen. 


Wenn der Sud ausreichend gezogen hat, gibt man den ausgepressten Zitrussaft dazu sowie eine kleine Flasche Zitronensaft und 15 Gramm Zitronensäure (gibt es in der Regel in kleinen Papierbeutelchen bei den Back- oder Einkochzutaten). 
Umrühren und nochmal etwa einen halben Tag (oder eine Nacht, wie es eben passt) durchziehen lassen.


Dann alles zusammen in einen großen Topf geben, mit einem Kilo Zucker verrühren und langsam erwärmen. Kurz vor dem endgültigen Aufkochen vom Herd nehmen.
Das Aufkochen würde einen Großteil der empfindlichen Kräuteraromen zerstören - haltbar ist das Elixier trotzdem, 
das macht der viele Zucker!


Jetzt wird der Sud durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb in einen anderen Behälter umgegossen. Sicher tut es auch ein einfaches, feines Sieb - in dem Mulltuch bleiben aber noch mehr Feinteile hängen...


Das Elixier noch heiß in abgekochte Twist-Off-Flaschen abfüllen, auf dem Deckel stehend abkühlen lassen und dunkel lagern. Nach dem Anbruch gehören die Flaschen in den Kühlschrank.
Wenn man nicht, wie ich, beim Abfüllen eine Flasche in die Küche schmeißt (im Übrigen eine sehr empfehlenswerte Vorgehensweise, wenn man Langeweile hat oder mal wieder dringend die Küche von Grund auf putzen sollte, denn es klebt wirklich ALLES und auch sehr nachhaltig!!) bekommt man etwa drei Liter feinstes Zitronenelixier heraus.

Ein Schlupp davon in eiskaltem Mineralwasser - oder je nach Geschmack auch zwei - schmeckt einfach nur herrlich und ist, trotz des Kilos Zucker, tausendmal gesünder als fertig gekaufte Limo.
Auf dass es schnell wieder sonnig und heiß werde ;-)

16. Juli 2015

Ausgedient { RUMS }

In den vergangenen beiden Wochen war ich öfter im Schwimmbad als in den letzten 20 Jahren zusammen. 
Mindestens!
Das war keineswegs einem akuten Sinneswandel geschuldet - Schwimmbäder finde ich nämlich immer noch 
so richtig scheixxe und bin dankbar, dass diesen Kinderbespassungspart hier im Haus zuverlässig der Gatte übernimmt, 
sonst könnte vermutlich bis heute keines der Fluchtenkinder schwimmen *g* - sondern der Tatsache, 
dass das Kleinchen einen Schwimmkurs besuchte.


Schwimmen konnte sie zwar schon, so irgendwie, aber der letzte Kick fehlte ganz eindeutig und da ich finde, dass ordentlich Schwimmen können ein Muss ist, genau wie Lesen und Schreiben, durfte da jetzt mal ein Profi ran ;-) 
Zwei Wochen lang sind wir bei Temperaturen an die 40 Grad treu und zuverlässig jeden verdammten Tag in das 
Hallen(!)bad der Großen Stadt gefahren und da es dort, im direkten Drinnen-Draußen-Vergleich, fast
 angenehm kühl war, bin ich tatsächlich das ein oder andere Mal dort geblieben und habe 
auch meine Bahnen gezogen....
Statt Laufen quasi, denn das war bei dem Wetter wirklich komplett indiskutabel, 
selbst mitten in der Nacht!


Da schnell absehbar war, dass das sicher was wird mit den Schwimmkünsten des Kleinchens und weil mich diese glibbernassen Schwimmzeugknäuel in der Tasche ganz fürchterlich nervten (ich gebe zu, meine 
Toleranzschwelle ist da nicht wirklich hoch ;-), nahm ich mir schon nach der zweiten Stunde die Schwimmärmchen 
des Kleinchens zur Brust und nähte daraus garantiert wasserdichte Schwimmzeugbeutel. 
So. Nämlich.


In eines wandern seither immer meine Schwimmsachen, das kommt auch bestimmt mit in den Urlaub - 
dann allerdings vermutlich eher als sichere Verpackung für den e-Reader! 
Schon alleine, weil man ein Etui in dieser Kreischfarbe immer sofort in den Untiefen der Strandtasche findet ;-)
Das andere bekam die wirklich ganz liebe und überaus erfolgreiche Schwimmlehrerin zum Abschied geschenkt.


Und meine fleißigen Schwimmkinder - nicht nur das Kleinchen schwimmt jetzt schnell und zuverlässig mit Seepferdchenbeweis, auch die Große hat die Gelegenheit genutzt, trainiert und sich das nächste Schwimmabzeichen abnehmen lassen - die bekommen natürlich auch noch welche.
Der nächste Satz ausgediente Ärmchen liegt schon bereit!

Und mein Prototyp, der darf jetzt noch schnell rüber in den großen RUMS-Pool :-)

12. Juli 2015

12 von 12 { Juli 2015 }


Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen (fast) allmonatlich mitmacht, seht Ihr wie immer hier bei Caro in der Liste :-)


Wir hatten gestern abend Grillbesuch und waren eher spät im Bett, deswegen haben wir auch alle etwas länger geschlafen. Der Gatte und die Große sind die sonntäglichen Frühaufsteher der Familie, deswegen machen die beiden Frühstück, 
während ich ein bißchen im Bett lese und das Kleinchen noch schläft.


Das erste Erdbeermarmeladenglas nähert sich schon dem Ende.
Wir hätten viel mehr einkochen müssen ;-)


Um halb zehn kriecht auch das Kleinchen aus dem Bett und muss vor dem Brötchen erst mal eine Runde kuscheln.
Wenn hier mal einer länger schläft, dann sie ;-)


Fast obligatorischer Sonntagmorgen-Schwimmbad-Ausflug 
der Restfamilie.....


.... während ich zuhause einen Tomaten-Chorizo-Salat zusammen schnipple.
Wir wollen mittags nämlich die Reste von gestern vergrillen und dieser Salat nicht nur geschmacklich eine echte Offenbarung, sondern auch blitzschnell gemacht.


Gestern hatten wir einen provisorischen Sonnenschutz an der Terrasse angebracht, weil die Sonne so brannte. Weil dieser sich sehr bewährte und optisch ganz wunderbares Ferienfeeling verbreitet, habe ich das Bettlaken *g* heute dann ordentlich befestigt und auch eine Kordel zum Wegbinden angebracht.


Unser Grillbesuch gestern hatte eine feine Auswahl ihrer Gartenernte für uns dabei und alles, 
was davon rot war, wird jetzt von mir geputzt.
Marmeladennachschub to be!


Mann und Kinder haben unterwegs im Schwimmbad die liebsten Nachbarn aufgegabelt 
und kurzerhand zum Restegrillen mitgebracht. 
Ihre Reste und unsere Reste ergeben zusammen ein mehr als reichliches Mahl.


Und damit wir keinesfalls hungrig aufstehen müssen, fusionierten wir später am Tag 
auch noch die Kuchenreste *g*


Dann allerdings wurde es windig und frisch, so dass wir die vielen Gartenkissen schnell verräumten 
und die Gartenstühle gegen die Couch tauschten.


Mann und Kinder ohne Umwege, Fresskoma - und ich noch mit schnellem Zwischenstop in der Küche.
Meine Marmeladenverabredung!
Johannisbeer-Himbeer-Kirsch mit einem Hauch Vanille kann ich echt wärmstens empfehlen!


Jetzt werde ich schnell noch eine zweite Girlande für die Terrasse nähen. Die erste hängt schon seit Freitag, 
macht extrem gute Laune und braucht dringend noch Verstärkung!
Vielleicht scheint dann auch morgen wieder die Sonne ;-)

11. Juli 2015

Schnelle Knobi-Creme zum Wochenende

Draußen ist wunderbares Wetter, die Arbeit ist getan und was tut man da?
Grillen - völlig klar ;-)


Zu Fleisch, Grillkäse oder Gemüse macht sich dabei diese Knoblauch-Creme ganz toll, 
die in zwei Minuten zusammengerührt ist:

200 Gramm Frischkäse mit 50 Gramm weicher Butter und einer ordentlichen Prise Salz verschlagen.
2-3 Knoblauchzehen sehr klein schneiden (oder pressen), unterheben und zwei bis drei Stunden ziehen lassen.
Als Variation kann man noch einen Löffel Tomatenmark unterrühren oder eine Handvoll Schnittlauch.

Guten Appetit ♥
Ich bin dann mal wieder im Garten....