19. November 2017

Was Kleines zur Geburt

Windeltaschen gehen immer - und ich mag dabei am liebsten die simplen, kleinen Exemplare,
die man auch noch schön in die Tasche stecken kann, wenn man nicht mehr den
ganzen Windeltaschen-Overkill der ersten Monate mitschleppen muss ;-)


Diese hier habe ich aus einem meiner Alltime-Favoritenstoffe genäht, den schönen Retro-Autos
 von Kokka. Hach ♥ Dazu ein schicker Beißring, so ein paar Glücksbringerle kann man 
schließlich immer gebrauchen, und fertig ist das Willkommensgeschenk für den momentan 
jüngsten Erdenbürger im Fluchten-Kosmos.

Herzlich Willkommen in dieser verrückten Welt ;-)
Und Euch einen schönen, gemütlichen Sonntag!

11. November 2017

Weihnachtliche Retro-Anhänger

Eine super Beschäftigung für düster-kalte Novemberabende (-nachmittage, -vormittage... 
Alles düster *hmpf*) Egal. Jedenfalls lassen sich diese Zeiten ganz wunderbar nutzen, um hübsche, 
bunte Kleinigkeiten zu häkeln, die sogar den Winter leuchten lassen.
Und bis zur Weihnachtszeit ist es ja gar nicht mehr lange hin, nech?


Mich erinnern sie total an glitzrigen Siebziger-Jahre-Baumschmuck. diese nach innen gewölbten 
Halbkugeln, die an keinem Weihnachtsbaum fehlen durften.
Hier werden sie aber wohl eher die Zweige im Hausflur schmücken, ganz bunt, denn Häkelwolle 
habe ich zum Glück in allen erdenklichen Farben :-)


Die Anleitung ist, wie fast immer, wenn es besonders bunt und fröhlich wird, von Claire - 
Die Schätzchen sind übrigens unglaublich schnell gehäkelt und spätestens nach dem dritten hat 
man das Muster auch im Kopf, so dass man nebenbei noch schön einen schnulzigen Film gucken kann ;-)

In diesem Sinne Euch allen ein schönes Wochenende ♥

5. November 2017

Tagebuchbloggen { 5. November 2017 }

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr hier.

Mitternacht: Wir sind unterwegs und gerade zurück im Hotel.
Abends haben wir das Spitzenspiel der Bundesliga in Dortmund geguckt (Wow. Einfach nur: Wow. Muss man mal erlebt haben, wenn man den Fußball liebt. Auch wenn es mit rotem Schal in Dortmund schon echt spooky ist ;-), hinterher lecker Pasta gegessen und sind dann zurück nach Wuppertal ins Hotel gefahren. In Dortmund gab's nichts mehr.
Nun legen wir völlig erschlagen die Füße im wirklich sehr bequemen Bett hoch und schauen erst mal die Spielberichterstattung im TV.

7.30 Uhr: Ich werde vom rumkruschtelnden Gatten wach, auch wenn er sich wirklich, wirklich Mühe gibt, leise zu sein *g* Ausschlafen is' nich' bei uns, das ist aber nix neues. Ich döse noch ein Weilchen vor mich hin, später lesen wir noch was, bevor wir uns irgendwann aufraffen und frühstücksfein machen. Alle Gräten tun weh und draußen regnet es, da könnte man eigentlich locker liegenbleiben.
Aber der Hunger und die drohende Heimfahrt treiben uns raus...


9 Uhr: Auf dem Weg zum Frühstück haben wir ausgiebig mit den Kindern telefoniert, die zuhause geblieben (Premiere!) und gerade aufgestanden sind. Zum Glück noch auf dem Weg, denn den Frühstücksraum selbst teilen wir mit der gar nicht kleinen Renter-Reisegruppe "Wuppertal sehen und sterben" oder so, jedenfalls ist es mir (zugebenermaßen sehr geräuschempfindlich, besonders auf nüchternen Magen) deutlich zu laut. Da hat man mal die Kinder nicht dabei, da labert einem ne Rentnergang die Ohren voll. Also passiv, aber trotzdem.
Das Frühstück allerdings entschädigt für alles und die Gruppe bricht dann auch irgendwann auf.
Hach, Ruhe...

10 Uhr: Das kleine bisschen Kram gepackt und ausgecheckt, während der Gatte im Regen das Auto vor die Tür organisiert. Die Stadt haben wir uns zum Glück schon gestern bei strahlendem Sonnenschein angeschaut und waren überhaupt erst letztes oder vorletztes Jahr zuletzt hier.
Deswegen geht es jetzt zügig Richtung Autobahn, immerhin sehr lange standesgemäß unter der Schwebebahn hindurch.


12 Uhr: Auf dem Weg fahren wir unsere obligatorischen "Auf dem Rückweg von Köln"-Autohäuser ab und besichtigen OldYoungtimer und Wohnmobile, schön alle Interessenbereiche abgedeckt... Zwischendrin telefonieren wir noch ein paar Mal mit den Kindern, um Statusberichte abzufragen und den weiteren Tag zu planen und hören nebenbei das "Rosie-Projekt".
Joah, nett. Aber Hörbücher und ich, das wird in diesem Leben nichts mehr.
Unnötigen Krach auf den Ohren vermeide ich einfach, wo es geht.
Lieber richtig lesen, das ist so schön still ;-)

13.30 Uhr: Fast zurück zuhause, organisiert der Gatte uns noch rasch eine türkische Pizza und ich ein Brot für morgen früh. Zuhause begrüßt uns ein fröhliches Kleinchen, dass erst nur so mittel begeistert ist, uns schon wieder zu sehen, dann aber doch bereitwillig auf der Couch mit Mama, Papa und der Pizza kuschelt. Die Große ist eben abgeholt worden und besucht eine Freundin im Krankenhaus, die ist uns unterwegs noch begegnet.

15 Uhr: Wir haben Kaffee getrunken und die Reste des Kuchens vernichtet, den die Kinder gestern gebacken haben. Danach ist der Gatte mal rasch in die Firma gefahren, während ich mir vom Kleinchen die letzten 24 Stunden berichten lasse und ihr ein wenig vorlese.

16 Uhr: Ich stürze mich auf den Wäscheberg, der normalerweise zum Samstagsprogramm gehört.
Mehr ist erstaunlicherweise aber nicht zu tun, das Haus ist in erfreulich gutem Zustand ("Das mit der Ordnung und dem Putzen und so macht viel mehr Spass, wenn ihr nicht da seid!" Ach, das ist das Geheimnis!? Hm, schwierig. Vielleicht sollten wir uns einen Zweitwohnsitz anschaffen *g*)

17 Uhr: Der Gatte ist zurück und kontrolliert mit dem Kleinchen noch schnell, ob für die Schule morgen alles erledigt ist. Dann hauen wir uns alle drei auf die Couch und schauen den aufgezeichneten "Doppelpass" vom Morgen, während ich ein bisschen an einem Weihnachtsgeschenk weiterstricke. Irgendwann kommt auch die Große nach Hause, die sich fast mehr freut als das Kleinchen, dass wir wieder da sind ("Kochst DU dann heute abend endlich mal wieder was?" :-)

18 Uhr: Genau das tue ich dann auch, während Mann und Kleinchen Monopoly spielen und die Große im Bad verschwunden ist. Das kann dauern ;-) Einmal springe ich noch zu Waschmaschine und Trockner, das muss für heute reichen. Ich bin echt schlagkaputt!

19.30 Uhr: Nach dem Essen schauen wir noch alle zusammen eine aufgezeichnete Folge unserer allwöchentlichen Serie, dann verschwindet das Kleinchen im Bett und ich lese ihr noch ein bisschen, bevor sie selbst weiterliest. Irgendwann kommt die Große hoch und ich setze mich noch ein wenig zu ihr ins Bett, frage sie ein paar Vokabeln ab (zwei dichtbeschriebene Seiten, "aber das sind nur die, die ich noch nicht kann!" Uffz...) und lasse mir von ihrem Tag erzählen.

21 Uhr. Rien ne va plus.
Der Gatte liegt schon wie abgeschossen auf der Couch und auch ich beschließe, lieber gleich ins Bett zu gehen, statt irgendwann Stunden später auf der Couch zu erwachen.
Unglaublich, wie fertig so ein bisschen Fußballgucken mit 81.000 anderen Irren machen kann!
Aber wir waren ja auch die rote Minderheit, das ist anstrengend ;-)

3. November 2017

Unfreiwillige Blogpause

Kann ich ja leiden, sowas.
Nicht...



Vor allem, wenn es gar nicht mal so arg an mangelnder Zeit liegt.
Es gibt zwar momentan wirklich viel zu tun in der Kleinen Werkstatt - Weihnachten winkt und der
 Countdown zur Winterpause läuft unerbittlich ab - aber das ist ja nichts Neues.
Alle Jahre wieder eben ;-)


Und natürlich bin ich gerade auch ganz dick im privaten Weihnachtsgeschenke-Organisier-Business, 
denn mein erklärtes Ziel ist es ja, auch alle Jahre wieder, alle Geschenke bis zum ersten Advent
im Sack zu haben, auf dass dann die besinnliche Weihnachtszeit beginnen möge.
Es sieht gut aus, würde ich sagen....


Das alles würde mich aber kein bisschen vom heißgeliebten Bloggen abhalten, 
das tut allein die schnöde Technik.
Ich habe wirklich massive Probleme gerade, angefangen beim Dauerthema ruckelige Internetverbindung, über Systeme, die sich gegenseitig blockieren, Bildbearbeitungsprogramme, die plötzlich kostenpflichtig werden und mich in stundenlange Recherche nach Alternativen zwingen, bis zu meinem eigenwilligen Laptop, der plötzlich beschlossen hat, dass es ja lustig wäre, einfach mal immer das komplette Internet im Haus lahmzulegen, sobald man ihn einschaltet.
Auch das eigene, wohlgemerkt. Also kein Internet mehr für mich auf dem Laptop -
so süß, wirklich.... *haarerauf*


Immerhin komme ich so wirklich viel zum Nähen, so dass ich heute schnell mal ein paar Bilder dieser farbenfrohen Windeltasche hierlassen kann, gegen das Novembergrau...
Ein paar lichte Momente gönnt mir die Technik nämlich pro Tag - da ich aber leider
nicht hellsehen kann, ist es Zufall, wenn ich die erwische.
So wie jetzt gerade und ich hoffe, es reicht auch noch, um auf
"Veröffentlichen" zu klicken ;-)

Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!

20. Oktober 2017

Freitags-Favoriten XVII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem mal wieder über die Notwendigkeit
der  Plastikvermeidung, Züge auf Märkten und Soulfood für Regentage.


Die Reduzierung des Plastikwust liegt mir bekanntermaßen sehr am Herzen - wer sich noch 
ernsthaft fragt, warum, dem kann ich den Film "Plastic Planet" wärmstens ans Herz legen, 

Ich habe ihn nur rechts, der Rest der Familie gar nicht - den Musculus palmaris longus.
Ob Ihr auch ein bisschen Evolutionsgeschichte am eigenen Handgelenk erleben könnt, 
erfahrt Ihr hier in diesem Test.

Und behauptet ja nicht, Ihr wärt zu alt ;-)

Ein AfD-Abgeordneter forderte zu Wahlkampfzwecken einen Vergleich der Straftaten
Linker, Rechter und Migranten. Das Ergebnis ließ er dann aber lieber in der Schublade
verschwinden, aus gutem Grund: "Die Torte der Wahrheit".

Für die Händler reine Routine...

Ein verregnetes Wochenende steht vor der Tür. Macht aber nix -
hier sind die 100 besten Komödien aller Zeiten für einen entspannten Movietag :-)

Etwas zum Schnabulieren darf da natürlich nicht fehlen.
Wie wäre es zum Beispiel mit Apfel-Quarkbällchen?
Oder einfach vielleicht auch beiden *g*

Egal was es gibt, Euch allen jedenfalls ein wunderbar gemütliches Wochenende ♥

19. Oktober 2017

Hasenohren

Dieses Babyding reißt hier ja gerade nicht ab 
und so bleibe ich einfach mal im Thema ;-)


Neben einem Haufen Halstücher, von denen man ja wirklich nie genug haben kann, 
habe ich gestern aus den Musselin- und anderen Resten auch noch spontan ein paar klassische 
Beißringe mit Hasenohren hinterher geschoben.
Beißspielzeug und saugfähige Halstücher gehören ja quasi untrennbar zusammen ;-)


Das schwierigste daran war eigentlich, ein paar gesundheitlich unbedenkliche, 
speichelfeste Holzringe dafür zu finden.
Der Rest war dann ein Kinderspiel...


Ich bin ein bisschen verliebt, muss ich sagen - was für ein Glück, dass wir
momentan so viele Babys zu beschenken haben ♥ 
Denn wenn mir etwas ganz sicher niemals ausgeht, dann sind das Stoffreste!

17. Oktober 2017

Hier ist es schön....

...hier bleiben wir.
Unser Motto, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind :-)
Deswegen buchen wir auch nie etwas vorab und haben auch meist nur einen sehr
groben Routenplan.


Da nun schon wieder die Herbstferien vorbei sind, wird es Zeit, Euch endlich mal 
die letzten Sommerfotos zu zeigen - unsere diesjährigen Schlafplätze nämlich.
Das Highlight war natürlich immer der Campingplatz am Familienstrand in der Bretagne.
Der ist ganz naturbelassen, direkt am Strand und in der Pampa, da findet man auch dann immer was, 
wenn man mal länger als eine Nacht bleiben möchte.


Und das wollen wir dort tatsächlich immer - ganz gegen unsere Gewohnheit, denn normalerweise 
bleiben wir selten länger als eine Nacht. Selbst wenn es so idyllisch ist wie dieser 


Überhaupt sind die Bretagne und besonders auch die Normandie für mich immer noch DAS perfekte Pflaster für exzessives Herumreisen mit dem Wohnmobil. Es gibt unzählige Stellplätze, günstig oder gar umsonst, 
und sehr viele davon mit herrlichem Blick aufs Meer.
Da findet man auch in der Hochsaison immer irgendwo ein hübsches Plätzchen....


Und nicht zuletzt gibt es dort auch immer noch haufenweise wilde Stellplätze ♥
Irgendwo in der Pampa gelegen, völlig ohne Infrastruktur, aber immer traumhaft gelegen, 


Sowas ist natürlich unschlagbar, aber auch mitten in der Stadt, wie hier in Granville auf einem
 unspektakulären Betonplatz, findet sich immer ein Fleckchen mit Meerblick ;-)


Und da lege ich auch Wert drauf, denn abends sitze ich gerne auf meinem Sessel hinter der großen
 Scheibe und blicke über mein Buch oder meine Handarbeit hinweg auf das Meer.
Das ist für mich die perfekte und ultimative Entspannung....


Und auch Regentage lassen keinen Frust aufkommen, wenn man sie im kuscheligen 
(hier Kleinchen-) Bett mit Meerblick verbringen darf.
Vor allem dann nicht, wenn die Große gleichzeitig zwei Meter weiter in der Küche steht 
und einen Kuchen anrührt ;-)


Auch auf dem Weg zum und vom Meer suchen wir übrigens gerne den Wasserkontakt zum 
Übernachten, so wie hier am Ufer der Seine.


Das war die zweite Nacht und da hatte ich kurzzeitig in Erwägung gezogen, den Stecker zu
ziehen und einfach zwei Wochen dort zu bleiben. Dieser breite Strom war unfassbar beruhigend und 
mein Akku nach den vielen Kleinchen-Malaisen im Frühjahr einfach so komplett leer.....
Zum Glück hat mich die Familie dann aber überredet, doch noch ein wenig weiterzufahren ;-)


Die erste Nacht haben wir noch ganz heimatnah verbracht, am einem kleinen See in der Nähe von Verdun. Dort wollten wir schon lange mal hin, beschränkten uns im Hinblick auf die noch ausstehende, lange Fahrt auf eine grobe Durchfahrt-Besichtigung mit dem Ergebnis, dass wir dort dringend mal ein ganzes Wochenende verbringen müssen.
Nun fährt aber die Große nächsten Monat erst mal mit ihrer Geschichtsklasse hin, also vertagen wir das wohl eher nochmal aufs nächste Jahr....


Der Campingplatz dort war jedenfalls sehr französisch und ich war sehr verliebt -
aber wir haben ja auch unser eigenes Bad an Bord *g*


Auf dem Rückweg dagegen wählten wir, deutlich weniger romantisch und dem spontanen Ausflug nach Paris geschuldet, den Parkplatz des Eurodisneys für unsere letzte Übernachtung.
Zumindest Mann und Kinder nutzten am nächsten Tag dann auch noch die Gelegenheit, zwei/drei Stündchen begeistert über die Plaza zu schlendern, für mehr fehlte auch dort die Zeit.
Aber es ist ja nicht aus der Welt....


Die Nacht dort jedenfalls war .... interessant *g* und erinnerte mich schwer an unsere allererste Wohnmobilnacht ever, die wir mangels Alternativen auf einem Burgerbrater-Parkplatz in Evreux verbrachten, an einem Samstagabend in unmittelbarer Nachbarschaft eines enormen Multiplex-Kinos.
Muss man alles mal erlebt haben....
Diese Nacht damals allerdings gab es gratis, was man von der Disney-Nacht beim besten Willen 
nicht behaupten konnte :-p

Tja, das waren unsere Bilder der Sommers - ich bin gespannt,
wohin es uns im nächsten Jahr verschlägt!
Es bleibt spannend ;-)