19. Oktober 2014

Über die Vulkaneifel an den Rhein....

Diese Tour fahren wir schon seit letztem Jahr, etappenweise,
und heute sind wir endlich mal am Ziel angekommen ;-)


Unser Weg führte uns dabei in den vergangenen Monaten über die Deutsche Vulkanstraße schon in den Lavadome und zur Wingertsbergwand nach Mendig, zu diversen Eifelmaaren, zu den Blubberblasen am Laacher See und in die Unterwelt von Mendig. Jetzt fehlen uns eigentlich nur noch das Maarmuseum in Manderscheid und die Lavabombe von Strohn - aber auch die werden wir noch zu sehen bekommen, denn man muss hier nur rufen "Wollen wir Vulkane gucken fahren??" und schon stehen die Kinder abfahrbereit an der Tür *g*
Ganz große Leidenschaft, die ich uneingeschränkt teile!


Und so waren sie heute auch gleich dabei, als wir beim Frühstück vorschlugen, das tolle Wetter zu nutzen und nach Andernach zu fahren. Dort lockt nämlich direkt am Rhein nicht nur ein wirklich hübsches Städtchen, sondern vor allem der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt(!)....


Und so bestiegen wir nach einem Rundgang durch das wirklich super toll 
gemachte Erlebniszentrum ein Schiff...


... und ließen uns ein Stück rheinabwärts schippern, um dann auf dem Namedyer Werth zu einer großen Pfütze 
zu wandern und der Dinge zu harren, die da kommen würden.


Sie kamen dann recht schnell in Form von ein paar unspektakulären Blubberblasen....


... die sich aber innerhalb allerkürzester Zeit zu einer beachtlichen Fontäne steigerten.


Höher und höher schoß das Wasser in den Himmel, bis es irgendwann beim besten Willen nicht mehr komplett 
aufs Foto passte ;-)


Ein echtes Erlebnis für die Ewigkeit, so eine Naturgewalt!
Da der Geysir kalt ist, nämlich durch Kohlenstoffdioxid und nicht durch Hitze zum Ausbruch kommt, 
kann man auch ganz nah heran.


Als die Fontäne kleiner wurde, wagten wir deshalb auch mal einen Blick über den Rand, wo man nicht nur das Wasser probieren (lecker), sondern auch deutlich den Schwefelgeruch aus der Tiefe wahrnehmen konnte (bäh).
Sehr, sehr cool!
Und mal wieder eine dieser Ziele, die bei kleinen wie bei großen Kindern uneingeschränkte Begeisterung hervorrufen :-)


Über den Rhein ging es danach zurück, bei immer noch traumhaftem Sommerwetter.
Aber im Herbstkleid, ganz eindeutig...


Ein bißchen sind wir natürlich auch noch durch die Stadt gewandert, bevor wir uns mit einem kleinen Abstecher 
über den Nürburgring wieder auf den Heimweg gemacht haben.



Ein toller Auftakt in die Herbstferien war das, den wir alle sehr genossen haben!
Und ich glaube, den Wallenborn schauen wir uns jetzt auch noch irgendwann an.
Der ist zwar deutlich kleiner, aber auch deutlich näher ;-)

16. Oktober 2014

Häkeltasche to go { RUMS }

Heute gibt es ein RUMS, an dem ich mich seit Tagen ganz besonders erfreue!
Ich bin ja bekennende Außer-Haus-Häklerin und bis jetzt habe ich meine Häkelsachen immer in dieser wunderbaren Klothilde transportiert.


Das Problem dabei ist nur: im Moment häkle ich mal wieder an einer Decke und zwar diesmal nicht in wohldosierten Grannys, sondern am Stück! Und dabei habe ich inzwischen eine lichte Größe erreicht, die die ursprünglich ja nur für zwei Toilettenpapierrollen ausgelegte Klothilde beim besten Willen nicht mehr fassen kann ;-)


Da kam mir die gerade erschienene Kreativratgeber-Reihe bei GU zur Hilfe, denn in dem Häkelbuch, das vor einer Weile im Briefkasten lag, habe ich eine Tasche gefunden, der ich auf Anhieb nicht widerstehen konnte - was für ein Glück, dass mein Vorrat an Häkelwolle inzwischen groß genug ist für solche spontanen Verliebtheitsanfälle!
War ja eigentlich auch klar - Autorin des Buches ist Lydia Tresselt aka lalylala - und die Projekte im Buch, auch wenn keine Amigurumis dabei sind, tragen alle ihre spezielle Handschrift und die mag ich einfach sehr.....


Die Tasche ließ sich übrigens erstaunlich schnell häkeln - besonders, wenn man die vielen festen Maschen des Bodens erst mal hinter sich hat. Ich habe sie auch nicht ganz so hoch gemacht, wie vorgesehen, aber ich denke, da wird meine #häkeldecketobe doch bis zum Ende Platz drin haben.....
Und das tolle daran, wenn man eine Tasche häkelt: ab einem gewissen Projektfortschritt hat man die Verpackung für die Häkelarbeit automatisch mit dabei *g*

Und jetzt ab in den großen RUMS-Pool damit, der Donnerstag mit seinen unzähligen Terminen wartet.... Noch einmal schlafen, dann sind Feeeeeerieeeeeeeen, hurra!

15. Oktober 2014

Es ist Contest-Zeit..... { one pin a week }

Und Frau Fluchten näht nicht für Rheinland-Pfalz - auch nicht für den schönsten Nähblog Deutschlands, 
auch wenn das schon toll klingt.
Danke der Nachfrage ;-)
Aber ich bin nominiert worden, und dafür möchte ich mich doch mal von Herzen bedanken!
Bedauerlicherweise fehlt mir aber gerade jedwede Zeit für einen würdigen Contest-Beitrag, und abgesehen davon blogge ich ja eh nicht für Ruhm und Ehre, dabei sollte ich einfach auch bleiben....


Denn neben der ganzen Näherei im Weihnachtsgeschäft, die gerade voll zuschlägt, nenne ich nicht nur eine klitzekleine, unendliche Küchenbaustelle mein eigen, sondern auch noch Kinder, die unglaublicherweise schneller wachsen, als man gucken kann, weswegen ich gerade jede freie Minute mit Klamottennähen verbringe *öffz* Und nicht immer geht das so schnell wie bei diesem Nicky-Kleidchen, das der Großen nicht mehr und dem Kleinchen noch nicht passte.
Glücklicherweise war es üppig genug, nämlich ein Ballonkleid, dass ich einfach eine Tunika in passender Größe herausschneiden konnte ;-) Sogar die Bündchen habe ich rausgetrennt und wiederverwendet.....
Die Idee dazu schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem Upcycling-Board bei Pinterest und deswegen wandert das Kleidchen jetzt auch noch rüber in die { one pin a week }-Sammlung!
(Und um es gleich zu sagen, weil die Frage immer kommt: ich weiß leider überhaupt gar nichts über die Herkunft dieses wunderbaren Klee-Nickys, weil ich den ja auch schon als Kleid vernäht gekauft habe ;-)


Abends aber, auf der Couch, da habe ich ein bißchen Zeit - und die verbringe ich gerade mit dem intensiven Stöbern auf den Blogs der Nähcontest-Bewerberinnen. Einige kenne ich bereits, viele sind mir gänzlich unbekannt. Aber bis morgen wird sich das grundlegend geändert haben, denn Jury zu machen - dafür habe ich mich dann doch breitschlagen lassen *g*

13. Oktober 2014

Täschlein-Nachschub { Stoffabbau }

.... war hier mehr als nötig, deswegen war nach dem Nagellackversteck für mich
jetzt endlich auch mal der Shop an der Reihe ;-)


Entstanden sind ein paar einfache Kosmetiktaschen für unterwegs und eine Mini-Gretelies, alle natürlich aus dem Vintage-Stoffvorrat. Den habe ich ja wegen des 365 Tage-Quilts momentan sowieso täglich im Auge.....


Einmal angefangen, kann man mit der Etui-Näherei kaum noch aufhören, da einem ständig neue Kombinationen ins Auge fallen. Deswegen ist der Stoffabbau eigentlich auch noch eine ganze Ecke größer, denn hier liegt noch ein ganzer Stapel Zuschnitte - eingebremst hat mich am Wochenende nur der akute Mangel an Volumenvlies ;-)


Diese Schätzchen hier haben es aber noch in die Endfertigung geschafft 
und sind schon im kleinen etsy-Shop zu finden!


Und natürlich dürfen sie auch noch ganz schnell rüber zum Oktoberprojekt Stoffabbau, bevor ich mich auf Emmas neues Thema stürze!

Habt einen schönen Start in die neue Woche - hier ist es die letzte vor den Hernstferien und die Vorfreude packt mich schon! Allerdings muss ich bis dahin auch noch ganz schön was wegschaffen - auf geht's!

12. Oktober 2014

Apfelkuchenzeit

Die Apfelbäumchen unserer Kinder tragen in diesem Jahr, als gäbe es kein morgen, deswegen gibt es hier seit Wochen jedes Wochenende Apfelkuchen - wie gut, dass wir da eh nie genug von bekommen können! Die Rezepte wechseln, es gibt allerdings zwei absolute Dauerbrenner, die immer wieder gewünscht werden und die es zur Not auch zweimal 
pro Woche geben darf ;-)

Der eine ist Julias wunderbarer Holsteiner Apfelkuchen und der andere muss irgendwann mal über den bretonischen Familienzweig zu uns gelangt sein, auch wenn sich diese Wege nicht mehr endgültig rekonstruieren lassen. Den Hauch Bretagne verleiht dem Kuchen jedenfalls der Calvados im Teig (den wir allerdings immer ganz schnöde durch Apfelsaft ersetzen *g*) und die Salzbutter im Guss.
Lecker ist er jedenfalls, der 

Apfelkuchen Breton:


Fünf bis sechs große (oder entsprechend mehr kleine) Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
Vier Eier, 175 Gramm Zucker und zwei EL Calvados oder Apfelsaft (Apfelschorle tut es zur Not auch ;-) schaumig schlagen. 175 Gramm Mehl mit einem TL Backpulver mischen und zusammen mit 175 Gramm weicher Butter zum Teig geben und unterziehen.

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben, mit der Hälfte der Äpfel belegen, den restlichen Teig darüberstreichen und mit den übrigen Äpfeln belegen. Die Anordung muss keinen Schönheitspreis gewinnen, da kommt ja noch Guss drüber *g*

Dafür 50 Gramm zerlassene Butter (wer das mag, so wie wir, nimmt Salzbutter, dann ist es noch bretonischer!) mit 50 Gramm Zucker und einem Ei verrühren. Mandelblättchen (Menge nach Geschmack) auf den Äpfeln verteilen, den Guss darüber gießen und nochmal ein paar Mandelblättchen darüberstreuen.

Bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten lang backen, bis der Kuchen schön gebräunt ist.

Guten Appetit ♥


Solche Kuchen treten momentan bei uns übrigens ausschließlich in Herzform auf, weil meine wunderbare, heißgeliebte runde Springform irgendwo im Chaos zwischen Küchenbaustelle und Behelfs-Gartenküche verschwunden ist *humpf* Ich hoffe sehr, dass sie wieder auftaucht, wenn ich demnächst irgendwann mal die Kisten in der neuen, alten Küche wieder auspacken darf.....

Dieses Herzchen hier, das findet jetzt jedenfalls sein Plätzchen beim { Sweet Treat Sunday } - süß geht schließlich immer!

Habt ein wunderbares Rest-Wochenende ♥

9. Oktober 2014

Drei auf einen Streich.... { RUMSiger One-pin-a-week-Stoffabbau }

Bietet jemand mehr?? *ggg*
Das war jetzt überhaupt keine Absicht, aber mein gestriges Spontan-Projekt ist nicht nur wie geplant mein 
aktuelles { one pin a week }, es passt auch hervorragend in das dieswöchige Thema von Emmas Stoffabbau (Kosmetiktaschen nämlich) uuuuuuuund es ist ganz allein für mich und damit absolut RUMS-würdig ;-)
Ab auf die diversen Listen damit!


Das Problem ist nämlich folgendes:
Ich bin ja eigentlich so gar keine Nagellacktante. Ich bin zu grobmotorisch, es ist mir die Zeit nicht wert, es ist völlig unnötige Chemie und vor allem hasse.hasse.hasse ich den Gestank *grusel*
Ich habe also wenig Nagellack (ok, das ist die Untertreibung des Jahres, ich habe genau einen und für die Fotos musste ich mir noch ein zweites Fläschchen von der Großen ausleihen, die....äh. Aber davon später) und auch eigentlich nur für die Füße, denn an den Fingern habe ich french manikürte Tussi-Gelnägel, die mir eine wunderbare Fee seit Jahren alle vier Wochen hübsch macht und in der restlichen Zeit habe ich Ruhe.


Ok, soweit noch kein Problem.
Auch nicht, dass meine Große da so gar nicht nach mir kommt und eine ganze Nagellack-Palette ihr eigen nennt. Damit hantieren darf sie allerdings nur in ihrem Zimmer und bei geöffnetem Fenster *g* Toll dabei: ich finde bei ihr immer zuverlässig die passende Farbe, wenn ich im Sommer ausnahmsweise mal die Fußnägel dem Outfit anpassen möchte. Ich bringe das Fläschchen danach auch immer ordentlich an seinen Platz zurück.

Umgekehrt ist sie da nicht so pingelig, was dazu führt, dass ich MEINE EINE Nagellackflasche (die übrigens klassisch-langweilig dunkelrot ist, der grüne ist ihrer) ständig irgendwo suchen gehe, von Nagelschere, -feile oder -buffer 
ganz zu schweigen.
Und Suchen macht mich bekanntlich wahn-sin-nig......


Deswegen habe ich gestern in meinem Pinterest-Board mit den kostenlosen Tutorials gewühlt, bis ich gefunden 
hatte, was ich suchte, weil ich wusste, dass ich es da irgendwann mal zur späteren Verwendung geparkt hatte: 
Mit Platz für vier Nagellackflaschen, für mich also mehr als ausreichend, und einem Zipperfach 
für den übrigen Manikürekram. 


So bestückt liegt das Etui jetzt sicher verwahrt in meinem Schrank, auf dass ich nie mehr suchen muss...... Vielleicht kaufe ich mir ja jetzt auch mal noch eine weitere Farbe, so für den Winter ;-)  Und die Große bekommt auch noch so ein Mäppchen, auf dass sie ihre Tiegelchen hübsch verpackt zur nächsten Übernachtungsparty schleppen kann. Tatsächlich war sie der Meinung, für solche Anlässe wären vier Farben eventuell ausreichend *g*

Natürlich war das nicht das einzige Kosmetiktäschlein, das ich diese Woche genäht habe, sonst würde sich der Stoffabbau ja doch in engen Grenzen halten. Damit ich Euch die übrigen zeigen kann, muss ich aber erst mal Bilder machen - und es wäre nett, wenn es dafür wenigstens kurz nochmal etwas heller draußen werden würde.....

7. Oktober 2014

Mein 365 Tage-Quilt { September-Review }

Ich bette meinen 365 Tage-Quilt zum Ablichten inzwischen nicht mehr auf grünes Gras, sondern mehr und mehr auf gelbe Blätter - es wird Herbst, fürwahr :(


Und nicht nur das Jahr geht in den Endspurt, sondern auch meine Decke - 
zumindest, was die Vorderseite betrifft.


Inzwischen habe ich mich doch gegen das seitliche Kürzen entschieden und stattdessen für ein Quadrat als Endform. 18 auf 18 Reihen werden das dann - heißt, es fehlen noch knapp drei, dann ist die Vorderseite fertig :-) Dieses Ziel habe ich mir für den Oktober vorgenommen, auch wenn das heißt, mal mehr als 31 Quadrate zu vernähen. Denn ich denke, die letzten beiden Monate werde ich für die Rückseite, eine eventuelle Zwischenschicht und das Binding sicher brauchen.


Es wird dringend Zeit, dass ich mir da mal konkretere Gedanken mache!
Ich schwanke immer noch zwischen einer einfachen, cremefarbenen Teddyplüsch-Rückseite (die aber vermutlich daran scheitern wird, dass es die nicht in entsprechender Breite gibt und stückeln mag ich nicht) und einem großen, hellgeblümten Stück Vintage-Bettwäsche mit Vliespolster dazwischen, vor dem ich mich momentan aber noch schlimm fürchte *g*

Die Zwischenstände der übrigen 365 Tage-Quilter findet Ihr wie immer hier bei Pinterest