9. Februar 2016

Fruchtiger Winter-Rotkohlsalat

Januar und Februar sind ja traditionell die beiden Monate, wo die Obst- und Gemüseauswahl wirklich spärlich wird - 
zumindest, wenn man versucht, möglichst viel regional zu beziehen. Die Vorräte aus dem Sommer sind aufgebraucht, es bleiben Kartoffeln, Möhren, Kohl in allen Variationen, Lageräpfel, Nüsse, Ende. 
Naja, nicht ganz so extrem, aber im Großen passt das schon so.

Umso wichtiger ist es, das vorhandene Material immer wieder neu zu arrangieren ;-)
Zum Beispiel in Form von Rohkost!


Einer meiner liebsten Wintersalate überhaupt, nur noch getoppt von dem sau.leckeren Friedrichshainer Wintersalat
 à la Ringelmiez, ist dabei ein farbenfroher Rotkohlsalat, schön fruchtig und kindertauglich durch die 
Beimischung von Äpfeln und Möhren :-)
Mögt Ihr auch?

Einen kleinen (oder einen halben großen) Kopf Rotkohl vom Strunk befreien, drei Möhren und eine Zwiebel 
putzen sowie einen großen Apfel vierteln und das Gehäuse entfernen. 
Alles grob reiben und vermischen.

Dann geht es ans Dressing:
Je vier EL Olivenöl und Honig, je sechs EL Apfelessig und Apfel-Balsamico (jeder andere fruchtige Balsamico geht auch), einen EL Senf und eine kleingehackte Knoblauchzehe in einen kleinen Topf geben, unter Rühren aufkochen 
und ein wenig köcheln lassen.

Das Dressing noch heiß über den Salat geben, gründlich vermischen, salzen, pfeffern und ziehen lassen. 
Mindestens eine Stunde, gerne aber auch bis zum nächsten Tag.
Das Ziehenlassen ist bei diesem Salat wirklich essentiell - direkt nach dem Untermischen probiert man und denkt 
"Uuhhh, sauer." Kurz darauf kommt die süße Honignote schon durch und nach einer Weile haben sich die 
Aromen dann aufs Wunderbarste vermischt....


Der Salat schmeckt wunderbar zu knusprigen Kartoffelspalten aus dem Ofen oder frischem Naan.
Zusätzlich kann man noch kleingehackte Walnüsse unterheben, kleingebröckelten Feta oder, 
für einen höheren Sättigungsfaktor, bissfest gegarte Belugalinsen.

Guten Appetit ♥

4. Februar 2016

HexHex!

Das Kleinchen ist eine begnadete Hexe.
Zusammen mit ihrer Hexenclique hext sie, was das Zeug hält.
Die betreiben das ganz ernsthaft, mit Hexenschule, Ehrenkodex und allem Zipp und Zapp.
Da haben sich echt die richtigen gefunden ;-)


Völlig klar also, dass wir nicht lange über die Wahl des Fastnachtskostüms diskutieren mussten:
Hexe oder nix!


Den tollen Rock haben wir neulich ganz zufällig bei einem Streifzug durch den örtlichen Bastelladen entdeckt,
Hut und Besen ("Sternenschweif" mit Namen) sind eh ständig genutzte Bestandteile der Verkleidungskiste und als
Oberteil habe ich ein schwarzes Langarmshirt aus dem Schrank genommen und mit "Spinnenärmeln" verschönert ;-)
Dazu habe ich mir einfach einen Ärmelschnitt genommen (es war "Sveja" von kibadoo, weil der schön A-förmig ist und
dann unten noch ein wenig mehr rausgezogen), aus Spinnennetzstoff zugeschnitten, genäht und dann von außen
per Hand an die Shirtärmel geheftet. Bißchen ausgezackt, fertig.


Ich bin bei Fasching ja immer für schnelle Lösungen *g*
Aber siehe da: genau SO hatte das Kleinchen sich das vorgestellt....
Und so ist sie heute morgen ganz glücklich zu ihren Hexenfreundinnen in die Schule geflogen gefahren :-)


Und weil ich ja gar nicht so bin (solange ich nix damit zu tun habe ;-), gab es für die Schule auch noch eine 
dicke Schüssel bunter Amerikaner. Gleich die doppelte Menge, damit wir uns die böseböse Zeit hier zuhause 
auch versüßen können *g*
Das Rezept gibt es hier bei Maria - sehr, sehr lecker!

Das Gymnasium hat im übrigen, wie immer, entgegenkommenderweise schon heute geschlossen, so dass 
die Große noch völlig unkostümiert im Bett liegen darf. Und so wird das bis Dienstag wohl auch bleiben - 
Faschingsferien helau!

31. Januar 2016

Rückblick { Januar 2016 }

Da die Strickdecke wirklich keines monatlichen Updates bedarf, gibt es in diesem Jahr stattdessen mal
 wieder den Monatsrückblick, zusammen mit einer kleinen Instagram-Auswahl, ok?


Gelesen: die sehr umfangreiche Biographie von Loki Schmidt, zwei Reiseberichte - einer von der
Europa 2 rund um Südafrika und eines über eine Fahrradtour von Berlin nach Shanghai, sehr intensiv
 Zeitung(en) und in den letzten beiden Tagen auf der Couch auch noch mal die beiden Bücher 
von Josephine Chaos.

Gesungen: zwei sehr gegesätzliche Ohrwürmer, die den ganzen Monat über in meinem Ohr waren:
 "Von guten Mächten wunderbar geborgen" - eines meiner liebsten und tiefgehendsten Kirchenlieder überhaupt. Und "Astronaut" von Bourani/Sido.

Gesehen: die sehenswerte Reportage zum Buch oben, "Berlin2Shanghai", ganz viele Folgen von "Bauerfeind assistiert...", endlich wieder "Bettys Diagnose" (hurra!), "Schulz und Böhmermann", was eine genau so abgefahrene Kombination geworden ist wie von mir erwartet, packende Handballspiele und
natüüüüürlich auch wieder das Dschungelcamp *g*

Gehört: ganz viel Adele und meine Lauf-Playlist.

Getrunken: vermutlich nicht genug. Aber immerhin das meiste in Form von Wasser.

Gegessen: sehr viel unterschiedlichen Rohkostsalat, was meiner neuen Küchenmaschine und ihrer tollen Reibe geschuldet war.

Gelitten: gestern und heute unter irgendeinem unklaren Infekt. Und weil ich gestern abend auf dem Weg zur Couch im Fieberwahn umgekippt bin und mir dabei heftig den Kiefer angehauen habe, gibts als Zugabe nun auch noch einen blauen Fleck und ich kann nicht mehr kauen *hmpf*

Gekocht: schön brav jeden Tag

Gebacken: ganz viel Brot, Baguette und Laugengebäck

Gelacht: mit der Familie beim Top Gear-Gucken

Gefreut: dass es doch so verdammt viele Gutmenschen gibt, die sich nicht unterkriegen lassen

Geärgert: über die vielen Schwachmaten, die im Moment versuchen, die öffentliche Meinung zu prägen.

Genäht: viel weniger als geplant, die Zeit war gegen mich. Aber immerhin habe ich mir eine gute Liste für die nächsten Monate geschrieben ;-)

Gestrickt: einen Loop fürs Kleinchen, aus den Resten des Jahres 2015 ein buntes Mäntelchen für eine Straßenlaterne und natürlich habe ich mit der Strickdecke angefangen. Inzwischen im Übrigen auch
glatt rechts wie geplant.

Gekauft: einen Haufen Wolle, ein paar Bücher und einen gebrauchten Blümchenrock

Gespielt: Maumau im Urlaub

Gefeiert: meinen Geburtstag, im Rahmen der Möglichkeiten

Gesportelt: bis letzte Woche genauso regelmäßig wie während des übrigen, nicht vorhandenen Winters, trotz der zwischenzeitlichen Kälte. Sonntag musste ich allerdings während der Laufrunde einen kräftigen Sprint einlegen (Leute, haltet Eure Hunde doch einfach den kurzen Moment FEST, wenn jemand vorbeiläuft und nicht erst, nachdem sie demjenigen ins Bein knapsen oder von hinten anspringen!) und das nahm mir das dahingehend recht empfindliche Herz ein wenig übel. Jetzt also erst mal drei Wochen Sportverbot (danke auch... *knurr*)

Gefühlt: Trauer und die Endlichkeit des Seins.
Es kann wirklich jeden Tag vorbei sein *mahnenddenfingerheb*

Geknipst: viel Landschaft und viel Essen.
Vermutlich ein repräsentativer Querschnitt.


Mehr Rückblicke gibt es hier beim Schäfchen :-)


28. Januar 2016

Kleines Säckchen, große Wirkung { RUMS }

So ein Winter stellt ja auch ganz andere Erfordernisse an das Auto bzw. das entsprechende Zubehör.
Taschentücher stehen dabei bei uns auf der Liste ganz oben, ganz egal, ob zum Finger-, 
Nase- oder Scheibeabwischen ;-)


Deswegen habe ich mir neulich mal ein Taschentuch-Etui für die Sonnenblende genäht, weil ich das ständige Kramen im Türfach wirklich leid war. Außerdem habe ich so die alleinige Ausgabe-Hoheit und muss nicht später unzählige Tücher aus allen möglichen und unmöglichen Ritzen ziehen *g*


Ich habe dafür eine ganz normale, flache TaTüTa genäht und beim Zusammennähen am Boden einfach ein Gummiband mitgefasst, das man dank schwenkbarem Scharnier ganz wunderbar auf die Sonnenblende ziehen kann.
Nicht zuletzt auch deshalb ganz toll, weil man in diese Täschlein ganz einfach die Taschentücher aus der Papp-Spenderbox reinfalten und damit wieder auf ein wenig Plastik verzichten kann :-)


Als es dann allerdings so richtig kalt wurde, war mein Problem plötzlich nicht mehr mit ein oder zwei Papiertüchern zu beheben: das Auto fror zu, und zwar von innen! Und auch nicht nur ein bißchen, sondern mit allen Schikanen. 
Lüften, in die Sonne stellen, durchheizen - nix half.
Ich sah mich schon allmorgendlich tauen und kratzen bis zum Frühlingsanfang...


Dann stolperte ich allerdings über eines dieser kleinen Silica-Beutelchen, die man aus Trockenhaltungsgründen immer in Schuhkartons oder Taschen findet - und dachte mir, dass sowas in Groß vielleicht die Lösung all meiner Probleme sein könnte. Ich lernte in der folgenden Stunde eine Menge über Trockenmittel und fand dann in den Untiefen meines Verpackungslagers tatsächlich noch einen recht großen Beutel Kieselgel.


Und wirklich hat dieses kleine Wunder mein Auto innerhalb kürzester Zeit wieder trockengelegt!
Und weil man solch einen Beutel beliebig oft regenerieren kann (wenn er keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt, erwärmt man ihn einfach im Backofen, bis die Feuchtigkeit wieder abgegeben ist), hat er für die Zukunft noch eine hübsche Verpackung bekommen ;-)
Denn die Feuchtigkeitsquelle im Auto ist zwar gefunden und beseitigt (das Altglas im Kofferraum, vermutlich nicht so ganz komplett leer *hüstel*), aber spätestens bei Regen oder Schnee wird die nächste Portion sicher nicht lange 
auf sich warten lassen....

Und weil ich mich so freue über meine beiden neuen Auto-Accessoires in hübsch, dürfen sie auch noch 
schnell rüber in den großen RUMS-Pool - wenn noch Platz ist *g*

24. Januar 2016

Neues Jahr, neue Decke

Möööööönsch, ich komme hier zu gar nix mehr!
Die To-Do's und Termine der letzten Woche hätten durchaus ausgereicht, mich auch 14 bis 21 Tage zu beschäftigen -
aber hilft ja nix, manchmal knubbelt es sich halt einfach *seufz*
Aber was soll's - was wirklich dramatisches war immerhin nicht darunter und sogar die wilde Steißbeinblessur
der Großen, die sie sich am Montag beim Schlittenfahren zugezogen hat, ist schon viel besser geworden.
Kann schon wieder sitzen :-p

Die Kleine Werkstatt habe ich letzte Woche allerdings nur von Weitem gesehen, deswegen zeige ich Euch heute
nur schnell mal einen ersten Blick auf mein neues Jahresprojekt:


Was ich mir nämlich schon ganz lange wünsche, ist eine graue Strickdecke.
Ganz minimalistisch einfach rechts gestrickt, mit schmalem, kontrastfarbigem Rand, so stelle ich mir das vor,
wobei die Entscheidung über die Farbe des Randes noch zu treffen wäre ;-)

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir also 20 Knäuel schiefergraue Wolle besorgt (Boston Originals von Schachenmayr mal wieder, die hat für mich einfach die perfekte Kombination aus .... äh, allem,
bei ganz vielen Projekten), sowie eine Rundstricknadel mit Überlänge - sie ist fast so lang wie ich.
Ok, das ist nicht schwer, aber für eine Stricknadel doch schon schon ganz beachtlich*g*

200 Maschen habe ich angeschlagen - eine Reihe pro Abend, das wäre der Plan.
Allerdings werde ich heute abend die ganze Pracht vermutlich erst mal wieder aufziehen.
Wie man an dem Bild nämlich unschwer erkennen kann, ist das Stück keineswegs glatt rechts gestrickt, sondern im
Kleinen Perlmuster. Das erschien mir kurzfristig als brilliante Idee, denn die Decken, die ich in diesem Muster
so gesehen hatte, waren alle wunderschön.
Außerdem bedeute ja eine glatt rechte Vorderseite im Umkehrschluss auch eine glatt linke Rückseite und ich war
mir plötzlich nicht mehr sicher, ob ich das wollte.

Jetzt, nach ein paar Reihen allerdings, ist bedauerlicherweise die glatt rechts gestrickte Decke wieder (oder vermutlich eher noch immer) ganz fest verankert in meinem Kopf und will sich nicht überschreiben lassen. Außerdem ist das
eine ziemlich unruhige Strickerei, dieser ständige Fadenwechsel von vorne nach hinten...
Also springe ich jetzt mal ganz massiv über meinen Schatten und fange wohl nochmal ganz von vorne an *hmpf*

Beim diesjährigen Deckenprojekt werde ich eher nicht dabei sein, denn der Glamourfaktor beim Fortschritt einer mausgrauen, glatt rechts gestrickten Decke hält sich dann doch in engen Grenzen ;-)
Aber ich werde trotzdem gelegentlich vom Stand der Dinge berichten!

18. Januar 2016

Von der Mütze zum Set { Schneller Strickloop }

Tausend Dank erst mal für Eure vielen lieben Worte zur #häkeldecke2015 übers Wochenende.
Sie haben mich alle wirklich unglaublich gefreut :-)
Und heute schiebe ich dann auch gleich noch ein paar Maschen nach.
Es ist nicht so, dass ich im Moment nichts nähen würde, wahrlich nicht, ich komme lediglich nicht zum Fotografieren.
Ganz leidiges Thema momentan, aber sowas von....
Zum Glück glaube ich nicht an Blogpläne oder die unvergleichliche Wirkung des perfekten Fotos auf Traffic
und Leserzahl, sonst müsste ich mir jetzt leider einen Strick nehmen.
Stattdessen muss es hier aber im Moment in der allermeisten Zeit ein schnelles Handyfoto tun.
Ich denke, das ist die bessere Alternative *g*

Das Kleinchen hatte sich im Herbst unsterblich in eine senfgelbe Strickmütze verliebt.
Ich konnte das gut verstehen, denn sie war wirklich wunderschön, allein:
es gab keinen passenden Schal dazu. Und damit meine ich nicht in dem Moment, sondern generell.
Die Chance, einen passenden Kaufschal zu finden, ging eh gegen null, aber auch in meinen Stoffvorräten wollte sich nichts aufdrängen, was man zu einem passenden Loop hätte verarbeiten können.


Dann allerdings, irgendwann kurz vor Weihnachten, war uns der Zufall hold und wir stolperten im Bastelladen über ein Knäuel Wolle, von dem ich direkt dachte, dass es eigentlich perfekt zur Mütze passen müsste. Tat es dann zuhause auch, man sieht nur einen klitzekleinen Nuancenunterschied, wenn beides aufeinanderliegt und man 
wirklich ganz genau hinschaut.
Fehlte nur noch das passende Muster, aber da konnten mir meine versierten Mädels aus der anderen Ecke des Internets weiterhelfen. Sag ich doch - die kann man fragen, was man will, eine weiß immer Antwort. 
Mindestens ;-)


Die Mütze sei im Kleinen Perlmuster gestrickt, lernte ich also, und entschied mich dann beim Loop für das 
Große Perlmuster, schließlich ist der Loop ja auch größer als die Mütze *g*
Ich schlug also eine recht großzügige Breite an (das Kleinchen steht auf Schals, die notfalls auch als Deckenersatz durchgehen!) und strickte dann einfach so lange geradeaus**, bis der Schal zweimal um den Kleinchenkopf passte. 
Dann abmaschen, die beiden kurzen Seiten zusammennähen, fertig.

** Das große Perlmuster entsteht so:
In der ersten Hinreihe strickt man jeweils eine Masche rechts, eine Masche links.
Bei der Rückreihe werden alle Maschen so gestrickt, wie sie erscheinen, also eine rechts erscheinende Masche rechts, eine links erscheinende Masche links - "einfach normal zurück", hätte meine Oma gesagt ;-)
In der nächsten Hinreihe werden die Maschen dann versetzt - eine rechts erscheinende Masche wird links gestrickt, eine links erscheinende Masche rechts.
Bei der Rückreihe wieder so, wie sie erscheinen.
Man versetzt also jede zweite Reihe.
Und so dann immer weiter, bis zur gewünschten Länge.
Pipieinfach!


Ich bin ganz glücklich mit dem Ergebnis und das Kleinchen ist selig ♥
Hat sich der Erwerb der Mütze doch bezahlt gemacht!

Die Wolle war myboshi No.1 in der Farbe senf, ich habe knapp drei Knäuel gebraucht 
und mit einer 7er Rundnadel verstrickt.

14. Januar 2016

Häkeldecke 2015 - Finaaaaaaaale ♥ {RUMS}

Jahaaaa, sie ist


... die Häkeldecke 2015 ♥
Hurra!! *konfettiwerf*
Hach, ich freue mich wirklich soooooo sehr!
Seit dem Sommer war das immer weiter wachsende Stück ja schon mein ständiger Begleiter auf der Küchencouch
aber sie jetzt so komplett fertig hier liegen zu haben, alle Fäden vernäht und fein umrandet, 
das ist nochmal etwas ganz Besonderes....


Beim letzten Zwischenstand war ich ja unsicher, wie ich mit dem Rand weiter verfahren sollte.
Schlussendlich habe ich einfach noch eine weitere Reihe fester Maschen hinzugefügt, damit 
der Rand ein klitzekleines.bißchen prominenter wurde.
So finde ich es perfekt jetzt, oder?


So sieht sie übrigens von der Rückseite aus.
Ab und an lugt noch ein kurzes Fadenende irgendwo raus, denen muss ich irgendwann mal 
mit der Stickschere zu Leibe rücken....


Die Decke hat jetzt eine Größe von 1,25 x 1,75 Metern, ist also richtig schön groß geworden.
176 Grannys sind darin untergebracht.
Bedauerlicherweise sind das die einzigen technischen Daten, die ich Euch anbieten kann, denn ich habe tatsächlich noch nicht mal den Hauch einer Ahnung, wieviele Knäuel Wolle ich dafür verhäkelt habe. Immer wieder habe ich einen neuen Anlauf zum Zählen und Hochrechnen gestartet, wenn mal wieder die Situation "neues Granny UND neues Knäuel" zusammentrafen, aber ich kam nie bis zum Ende. Meine Buchhaltung in Sachen Häkeln ist einfach grottig. Ich kaufe Wolle und wenn sie weg ist, kaufe ich neue nach, so Pi mal Daumen *hüstel*
Die Wolle ist "Sun City", bis auf die rote, das ist "Cotton Time", beide von Schachenmayr.
Gehäkelt habe ich mit einer 4,5er Nadel.


Ganz viele fertige Häkeldecken findet Ihr hier bei Bella - eine schöner als die andere!
Ist es nicht toll, wieviele durchgehalten und wirklich fertig geworden sind??
Meine Beiträge zum Thema findet Ihr nochmal zusammengefasst in der Sidebar 
unter dem Label "Häkeldecke 2015" :-)

Die Decke ist übrigens schon seit Weihnachten fertig und seither war ich nicht untätig.
Zur Abwechslung habe ich mal etwas gestrickt, um gar nicht erst den obligatorischen Projektabschluss-Blues
aufkommen zu lassen.
Und eine Decke für 2016 ist auch schon wieder in Planung.
Darüber werde ich Euch dann die Tage mal was erzählen....

Jetzt darf das Schätzchen erst mal noch schnell rüber in den großen RUMS-Pool!
Habt einen schönen Tag ♥